About

Hiermit starte ich meinen Blog. Ich bin eigentlich niemand für den kurzen Kommentar. Ich mag es, Dinge lange auszuarbeiten und auf den Punkt zu bringen.
Aber ich habe nicht viel freie Zeit, um wie als Student wochenlang Tag und Nacht an einem Text zu arbeiten. Was die Grundlage meines Denkens bildet, findet sich unter

Jetzt leben wir in einer Zeit, die so spannend und so fruchtbar wie furchtbar ist wie kaum eine vorher. Der Umbruch, der durch die Informationstechnologie bewirkt wird, ist nur schwer in seinen historischen Dimensionen zu fassen.
Wenig ist vergleichbar:

  • Die Nutzung des Feuers
  • Steinwerkzeuge
  • Bronzewerkzeuge
  • Landwirtschaft
  • Das Rad
  • Eisen
  • Schrift
  • Kummet
  • Buchdruck
  • Elektrizität

Wer in dieser Aufzählung Funk, Telefon, Radio, Fernsehen vermisst, sollte sich klar machen, dass diese in der Zukunft als Vorläufertechnologien für die Infomationstechnologie gelten werden.

Die Welt wächst zusammen, wird ein globales Dorf. Dies ist inzwischen scheinbar eine Binsenweisheit. Aber viele Menschen machen sich die Veränderung und ihr Ausmass sowohl in quantitativer wie gerade auch qualitativer Hinsicht noch nicht klar. Oder sie erkennen und fürchten es und hoffen irgendwie, dass sie sich wegducken können.

DAS GEHT NICHT!

Wer immer versucht, sich den Veränderungen zu entziehen oder sich ihnen in den Weg zu stellen, bereitet den Boden für Katastrophen. Je effektiver der Widerstand, desto größer die Katastrophe.

Jemand hat geschrieben – ich erinnere mich nicht mehr wer -, die arabischen Staaten haben westliche Technologie importiert und wollten traditionelle Gesellschaften behalten. Aber das geht nicht. Wer Technologie importiert (oder schafft), importiert auch deren Nutzung und damit das Gesellschaftsmodell.

Das Fließband ist nicht ohne Fordismus, Taylorismus und Keynesianismus, ohne den Wohlfahrtstaat der Nachkriegszeit zu denken.

Deshalb sollten alle daran arbeiten, den Übergang zur Informationsgesellschaft bewusst und aktiv zu gestalten.
Niemand sollte sein Denken und Bewusstsein an die Vergangenheit binden und so verschließen. Aber das menschliche Bewusstsein ist an das gesellschaftliche Sein gebunden. So wird es Kämpfe geben, da Menschen nicht nur emotional an die Vergangenheit gebunden sind, sondern auch ökonomisch an Machtpositionen und Privilegien, die durch Informationstechnologie zerstört werden.

Zu denen, die sich vor der Welt abschließen wollen, gehört Pegida. Pegida ist der Anlass, diesen Blog zu eröffnen. Ich will Position beziehen, so wie es mein erwachsenes Leben lang gemacht habe. Ich habe in den Neunzigern das Antirassitische Telefon in Hamburg mitgegründet. Das die relative Ruhe der Nullerjahre nur Schein war, war mir klar. Spätestens seid dem Bekanntwerden der NSU ist es offensichtlich. Wie sehr die Welt kollabiert, wenn man sich den Veränderungen entgegenstellt, ist hier auf den Punkt gebracht:

Ich hoffe, meine Gedanken und Anmerkungen werden einigen von Nutzen sein, sei es, dass sie aufgenommen werden, sei es, dass sich jemand daran abarbeitet, sei es, dass jemand merkt, dass es auch andere Menschen gibt, die ähnliches denken.

Als ich dies schrieb, hörte ich den Canto General von Pablo Neruda in der Fassung von Mikis Theodorakis.

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